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02.04.19

Heute ist Welt-Autismus-Tag!


Heute ist Welt-Autismus-Tag!
 
Dieses Jahr steht er unter dem Motto
"Eine neue Dynamik für Autismus".


 
Informationen zur Kampagne, die Pressemitteilung von autismus Deutschland e.V., ein Video und weitere Infos gibt es hier:
 
Presseerklärung autismus Deutschland e.V. https://www.autismus.de/fileadmin/user_upload/PM_WAT_2019_final.pdf

 
Quelle: Autismus-Kultur.de

Der internationale Welt-Autismus-Tag Anfang April wurde 2008 von der UNO eingeführt,
um die öffentliche Wahrnehmung und das Wissen über Autismus zu erweitern!
Dieser Tag soll nicht nur um mehr Verständnis für Betroffene und um mehr Teilhabe
am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit Autismus werben,
sondern den Fokus auch auf die Potentiale von Autisten lenken!
Weltweit gibt es viele Aktionen  - auch wir beteiligen uns bereits zum achten Mal mit folgender Veranstaltung,
zu der wir herzlich einladen!

WELT AUTISMUS TAG IN HAMBURG
 
 
„Erwachsen werden mit Autismus“
 
vorgestellt aus zwei Blickwinkeln von Robin und Lisa Schicha
Vortrag und Diskussion

Samstag, 6. April 2019,  14.00 – 16:00 Uhr
Saal W3 Nernstweg 34, Altona Ca. 8 Min. von  Bhf. Altona

Eintritt frei
 Jugendliche und junge Erwachsene sind herzlich willkommen!


Robin Schicha ist 28 Jahre alt und lebt in Duisburg. 
Er studiert Kunst an der TU Dortmund. Robin Schicha hat bereits zwei Bücher veröffentlicht.
Lisa Schicha hat ihrem Sohn in den Jahren von der Diagnose über den Schulabschluss
bis hin zum Studium beratend und begleitend zur Seite gestanden.

Beide berichten aus ihrer Perspektive, 
wie der Weg ins Erwachsensein war, 
wie ein gutes Miteinander gelingen kann
und welche Hürden sie genommen haben.

Mehr zu Robin Schicha unter 
http://robin-schicha.de/
 
 
Weitere Infos:
UNO World Autism Awareness Day https://www.un.org/en/events/autismday/
 
"On World Autism Awareness Day, we speak out against discrimination,
celebrate the diversity of our global community and strengthen our commitment
to the full inclusion and participation of people with autism.
Supporting them to achieve their full potential is a vital part of our efforts
to uphold the core promise of the 2030 Agenda for Sustainable Development: to leave no one behind." 
Secretary-General António Guterres


ÜBER AUTISMUS


Sehr gute Info bei Autismus-Kultur, hier.

28.03.13

2. April ist Welt Autismus Tag: wir machen Autismus sichtbar


„Maria und ich“
Dienstag, 2.4., Welt-Autismus-Tag:
Das Instituto Cervantes Hamburg zeigt im „3001 Kino “http://www.3001-kino.de/der-weg-zum-kino.html im Schanzenviertel den Film „Maria y yo“ auf Spanisch mit englischen Untertiteln.
 


„Blauer Himmel über Hamburg“

Aus diesem Anlass wird Autismus Hamburg e.V. am Samstag, 6.April 2013, in der Zeit von 12.00 – 16.00 Uhr wieder einen Informationsstand in der Innenstadt haben.

Wo?   Auf der Reesendammbrücke zwischen Europa-Passage und Alsterschiffanleger.

Wir wollen mit der Aktion auf Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) aufmerksam machen und aufklären, um damit die Hürden für Menschen mit ASS abzubauen.  Wir werden Informationszettel verteilen, mit Interessierten ins Gespräch kommen und Material (Flyer, Broschüren, Arbeitsmaterial) auslegen. Im vergangenen Jahr haben wir mit vielen Menschen gesprochen und tolle Kontakte geknüpft.

Parallel zu unserem Info-Stand werden wir 1.000 blaue Luftballons mit Helium befüllen lassen  - Blau ist die internationale Farbe für Autismus!

Um Punkt 16.00 Uhr wollen wir dann gemeinsam mit Euch, Angehörigen, Freunden und Interessierten die Ballons in den Himmel steigen lassen und ein Zeichen setzen!

Besucht unseren Stand! Kommt alle um 16.00 Uhr und bringt am besten die ganze Familie mit!

 
 
 

 
Bild von Fatima Collado
 


Protestaktion

2 April ist Welt Autismus Tag. Aus diesem Grund schließen wir uns auch der weltweiten Protestaktion an und wehren uns lautstark gegen die Art Umgang mit dem Begriff Autismus.

Autismus wird immer öfter als Begriff verwendet ohne darüber nachzudenken welches Bild dadurch geprägt wird. Viele Menschen denken heute spontan an den Film "Rainman" - diese Figur zeigt aber nur einen Teil des Autismusspektrums.

In den Medien wird Autismus auch mit Amokläufen in Verbindung gebracht, Vermutungen ausgesprochen wo nicht einmal eine Diagnose zugrunde liegt.
Das Autismusspektrum ist sehr groß und im Einzelfall ganz unterschiedlich, die Ausprägung der Symptomatik kann stark variieren. Deshalb ist es wichtig, dass man autistische Menschen nicht einfach in eine Schublade steckt!

In geschlossenen Foren und kleinen Gruppen werden wir nicht gehört. Wir möchten nicht in Verbindung gebracht werden mit Eigenschaften wie Rücksichtslosigkeit, Egozentrik, Realitätsferne und Empathielosigkeit, für die Autismus immer häufiger in den Medien als journalistisches Stilmittel benutzt wird.

WIR WEHREN UNS!



Was ist Autismus und woher kommt Autismus?

Autismus ist ein Syndrom, keine Krankheit. Autismus ist unsichtbar.

Wir sprechen von Autismus-Spektrum-Störungen (ASS).

 

Autismus-Spektrum-Störungen sind angeborene tiefgreifende Entwicklungsstörungen, die in den ersten drei Lebensjahren (Frühkindlicher Autismus) oder zwischen dem 4. und 6. Lebensjahr (Asperger-Syndrom und Atypischer Autismus) zu erkennen sind.

In den folgenden drei Bereichen werden die Symptome deutlich:

·         Soziale Interaktion (Spiel- und Sozialverhalten)

·         Sprache und Kommunikation

·         Verhalten und Spezialinteressen

Hintergrund ist eine veränderte Verarbeitung von Wahrnehmungen und Informationen im Gehirn. Das bedeutet, dass Sinneseindrücke zu stark, zu schwach, bruchstückhaft oder verzögert verarbeitet werden. Hinzu kommen Über- oder Unterempfindlichkeiten der Sinnesorgane.

 

Wie viele Menschen haben ASS?

Weltweit geht man 67 Mio. Betroffenen aus. Neueste Studien belegen, dass 1 von 150 Kindern von einer Autismus-Spektrum-Störung betroffen ist.

In Hamburg gibt es ca. 700 diagnostizierte Kinder und Jugendliche mit ASS.

 

Haben Sie ein Kind mit Autismus oder vermuten Sie es?

Informationen und Hilfe finden Sie unter www.autismushamburg.de.

Die Elterngruppe trifft sich monatlich zum Erfahrungsaustausch. Anmeldung und Kontakt an autismushamburg@gmx.de.

                                                         

Wichtig zu wissen:

 • Menschen mit ASS kommunizieren mit anderen, bemühen sich Tag für Tag, haben Gefühle wie wir. Sie sind weder gleichgültig noch leben sie in einer eigenen Welt.

• Menschen mit ASS sind weder alle geistig behindert noch sind sie alle hochbegabt. Die Ausprägung der autistischen Symptome ist je nach Schwere der Betroffenheit unterschiedlich. Ebenso groß sind die Unterschiede der intellektuellen Fähigkeiten.

 • Heute ist klar, dass Autismus in hohem Maße eine genetisch bedingte Entwicklungsstörung ist. Rabenmütter sind auf keinen Fall schuld am Autismus.

 • Mit rechtzeitiger und adäquater Hilfe können Personen mit ASS so unterstützt und gefördert werden, dass sie ein selbst bestimmtes Leben führen können.

 • Inklusion in die Gesellschaft trägt maßgeblich zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung bei und ist ein wesentlicher Schlüssel zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit ASS.  

 
• Betrachte die Person und nicht das Etikett. Mit oder auch ohne Sprachfertigkeiten haben die Menschen mit Autismus viel zu sagen. Hört ihnen zu und lernt sie kennen, statt den Begriff „Autist“ abwertend zu verwenden.

Genau wie allen anderen Menschen stehen auch Personen mit Autismus unzählige Möglichkeiten offen. Sie teilen viele Besonderheiten, Bedürfnisse und Wünsche mit Gleichaltrigen ohne ASS. Es gibt einige Dinge, in denen sich Personen mit ASS von anderen unterscheiden, aber sie haben auch viel mit ihnen gemeinsam. Wie  jeder von uns haben sie Stärken und Schwächen.

 

OBWOHL WIR  ALLE VERSCHIEDEN SIND, HABEN WIR ALLE DIE GLEICHEN RECHTE UND BEDÜRFNISSE!

 

Links:
In Facebook

"Wir möchten zum Autismustag eine Aktion starten die sich lautstark gegen diese Art Umgang mit dem Begriff Autismus wehrt. Es nimmt überhand. Politiker, Journalisten und Wirtschaftsbosse benutzen den Begriff ohne darüber nachzudenken welches Bild dadurch vom Autismus geprägt wird. Viele Menschen denken heute bei Autismus spontan an "Rainman" (was so auch schon nicht richtig ist), bald werden sie bei diesem Begriff an Amokläufe, widerspenstige Politiker usw. denken. Lasst uns was dagegen unternehmen. In geschlossenen Foren und kleinen Gruppen werden wir nicht gehört. Postet hier Ideen wie wir uns mit diesem Anliegen lautstark bemerkbar machen können. Wir möchten nicht in Verbindung gebracht werden mit Eigenschaften wie Rücksichtslosigkeit, Egozentrik, Realitätsferne und Empathielosigkeit, für die Autismus immer häufiger in den Medien als journalistisches Stilmittel benutzt wird"

Blogs:

 

23.03.12

"Blauer Himmel" über Hamburg am Welt Autismus Tag

Danke, Rocío Sotillos. Piktogramme von Arasaac
Am 31. März 2012 hat Autismus Hamburg e.V. einen Informationsstand in der Innenstadt und lässt hunderte Luftballons steigen


„BLAUER HIMMEL“ ÜBER HAMBURG AM WELT-AUTISMUS-TAG

Autismus Hamburg e.V. will anlässlich des Welt-Autismus-Tages 2012 in Hamburg auf Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) aufmerksam machen und Interessierte aufklären, um damit die Hürden für Menschen mit ASS abzubauen. Deshalb lädt der Verein am 30. März zu einem Vortrag ein und wird am 31. März in der Innenstadt mit einem Infostand vertreten sein. Außerdem wird es eine große Luftballon-Aktion geben.

Der internationale Welt-Autismus-Tag am 2. April wurde 2008 von der UNO eingeführt, um die öffentliche Wahrnehmung und das Wissen über das vielfältige Spektrum des Autismus zu erweitern. Er wirbt um mehr Verständnis für Betroffene und um mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit Autismus.

Dazu lädt Autismus Hamburg e.V. am Freitag, 30. März 2012 um 19.00 Uhr zu einem Vortrag mit Dr. Peter Schmidt „Leben mit dem Asperger-Syndrom, Autismus verstehen - Erfahrungen aus Schule, Studium und Beruf“ in die Aula des Landesinstitutes für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI), Felix-Dahn-Str. 3, 20357 Hamburg, ein. Weitere Informationen unter www.autismushamburg.de . Anmeldung unter autismushamburg@gmx.de.

Bei Dr. Schmidt, Geo-Physiker und Autor, wurde erst mit Anfang 40 eine Autismus-Spektrum-Störung diagnostiziert. Er erzählt auf sehr eindrucksvolle Art und Weise aus der Sicht eines Betroffenen, wie er seine Schul- und Hochschulzeit erlebt hat und wie er mit den alltäglichen Hürden im Berufsleben zurechtkommt. Die persönliche Schilderung erlaubt einen Einblick, der auch die damit einhergehenden Schwierigkeiten deutlich zeigt.

Am Samstag, 31. März 2012 wird der Verein Autismus Hamburg e.V. von 10.00 – 17.00 Uhr einen Informationsstand in der Mönckebergstraße vor der Europa-Passage haben. Um 16.00 Uhr werden am Jungfernstieg auf der Reesendammbrücke an der Binnenalsterseite gemeinsam mit Betroffenen und Angehörigen hunderte blaue Luftballons stellvertretend für jedes diagnostizierte Kind in Hamburg steigen gelassen. Blau ist die internationale Farbe für Autismus.


Was ist Autismus - Autismus ist ein Syndrom, keine Krankheit

Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) sind angeborene tiefgreifende Entwicklungsstörungen, die in den ersten drei Lebensjahren (frühkindlicher Autismus) oder zwischen dem 4. und 6. Lebensjahr (Asperger-Syndrom/Atypischer Autismus) zu erkennen sind.

In den folgenden drei Bereichen werden die Symptome deutlich:
• soziale Interaktion (Spiel- und Sozialverhalten)
• Sprache und Kommunikation
• Verhalten und Spezialinteressen

Hintergrund ist eine veränderte Verarbeitung von Wahrnehmungen und Informationen im Gehirn. Das bedeutet, dass Sinneseindrücke zu stark, zu schwach, bruchstückhaft oder verzögert verarbeitet werden. Hinzu kommen in fast allen Fällen Über- oder Unterempfindlichkeiten der Sinnesorgane.

Autismus ist eine seelische Behinderung. Die Behinderung ist „unsichtbar“, was die Akzeptanz in der Gesellschaft sehr erschwert. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern hat Deutschland bei den Themen Früherkennung und Diagnostik erheblichen Nachholbedarf.

Autismus ist angeboren. Autismus ist nicht heilbar, doch haben autistische Kinder bei entsprechender intensiver Förderung vor allem in jungen Jahren große Chancen auf eine aussichtsreiche Entwicklung. Je früher die richtige Therapie beginnt und sich die Familie und die Umwelt auf die Besonderheiten einstellen, desto größer sind die Möglichkeiten. Behörden, Kindergarten, Schule und Eltern müssen zusammenarbeiten. Passende Rahmenbedingungen sind erforderlich.

Die übliche Vorstellung von Autismus, die noch heute in der Bevölkerung vorherrschend ist, ist die vom „Kind unter der Glasglocke“ oder von „Rain Man“. Diese Vorstellung ist sehr reduziert; das heute bekannte Autismus-Spektrum ist wesentlich breiter und vielfältiger.

Bei einem Kind mit Fähigkeiten im Normalbereich, das fließend spricht und sehr gute Kenntnisse auf besonderen Spezialgebieten hat, denkt zunächst niemand an Autismus. Die Eltern der Kinder mit einem Asperger-Syndrom oder Atypischem Autismus erfahren die Diagnose häufig erst nach einer jahrelangen Odyssee durch Arztpraxen.

Weltweit sind ca. 67 Mio Menschen von Autismus-Spektrum-Störungen betroffen. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass 1 von 150 Kindern eine Störung aus dem autistischen Spektrum hat.
Aufgrund der unterschiedlichen Erscheinungsformen von Autismus findet man unter den Menschen mit Autismus ebenso wenig zwei identische Personen wie in der Restbevölkerung



Autismus Hamburg e.V. 

Der Verein Autismus Hamburg e.V. wurde 2009 gegründet. Wir verfügen über praktische Erfahrung im Umgang mit Autismus-Spektrum-Störungen und haben ein hohes persönliches Interesse, unsere Themen voranzubringen. Bei der Schulbehörde haben wir die Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit ASS in den Focus gerückt. Seelische Behinderungen sind mittlerweile in das Hamburger Schulgesetz aufgenommen worden, im November 2010 wurde die Beratungsstelle Autismus eingerichtet und der Bedarf an Schulbegleitern wurde erkannt. Trotzdem sind die Hilfsangebote noch nicht ausreichend für alle betroffenen Kinder.

In Hamburg werden wir als gefragte Ansprechpartner für Behörden, Fachhochschulen, Einrichtungen, Ärzte und Therapeuten ernst genommen.

Der Verein trifft sich einmal im Monat zum Erfahrungsaustausch, berät Eltern und gibt Tipps für den Umgang mit Kindergärten, Schulen und Behörden.

Den Alltag für autistische Kinder zu erleichtern und deren Chancen auf eine gute Entwicklung zu verbessern sind die obersten Ziele des Vereins. Außerdem soll die Öffentlichkeit über Autismus-Spektrum-Störungen informiert werden.

Praktische Informationen, Adresslisten für Hamburg, Aktuelles und Termine finden Interessierte auf der Homepage http://www.autismushamburg.de.


Das Wissen über Autismus ist begleitet von einer Reihe von Mythen:

1. Mythos: Menschen mit Autismus haben einen Mangel an Gefühlen:

Menschen mit Autismus fühlen; sie weinen, lachen, freuen sich, werden traurig, ärgern sich, sind eifersüchtig … Gelegentlich haben sie Probleme, Gefühle zu kanalisieren, aber sie zeigen Empfindungen.

2. Mythos: Menschen mit Autismus leben isoliert in ihrer eigenen Welt:

Natürlich gibt es Menschen mit ASS, die Schwierigkeiten mit der Kommunikation haben. Falsch ist aber, dass Menschen mit ASS nie das Bedürfnis nach Geselligkeit haben. Die meisten wünschen sich Kontakt und sind in der Lage, Freundschaften zu schließen.

3. Mythos: Menschen mit ASS sind geistig behindert:

Menschen mit ASS sind weder alle geistig behindert noch sind sie alle hochbegabt. Die Ausprägung der autistischen Symptome ist je nach Schwere der Betroffenheit unterschiedlich. Ebenso groß sind die Unterschiede der intellektuellen Fähigkeiten.

4. Mythos: Rabenmütter sind schuld am Autismus

Die These, dass sogenannte Kühlschrankmütter bei ihrem Kind Autismus verursachen, ist längst widerlegt. Heute ist klar, dass Autismus in hohem Maße eine genetisch bedingte Entwicklungsstörung ist.

5. Mythos: Alle Menschen mit ASS leben als Erwachsene in Einrichtungen

Mit adäquaten Hilfen können Personen mit ASS in ihrem täglichen Umfeld so unterstützt werden, dass sie ein selbst bestimmtes Leben führen können. Die Integration in das normale Sozialgefüge trägt auch maßgeblich zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung bei.

Und noch ein Punkt:

Immer wieder hört man in den Medien von „autistischen Kindern“, fast nie jedoch von „autistischen Erwachsenen“. Es ist notwendig, das die Gesellschaft zur Kenntnis nimmt und versteht, dass es sowohl Kinder als auch Erwachsene mit ASS gibt.

Zum Schluss:

“Sie sind Autisten“.
Besser als diese vereinfachende Formulierung zu verwenden, ist es, stattdessen „Sie sind Menschen mit Autismus“ zu sagen. Denn damit unterstreicht man die persönlichen Eigenschaften des Betroffenen, mit seinen Charakteristika und Problemen, unabhängig vom Autismus. Außerdem ist es eine Form von Diskriminierung, eine Person durch ihre Behinderung zu definieren.